Ein Konzept mit Zukunft - Feuer und Wasser – der Kachelofen unterstützt die Heizung

Kachelöfen mit Heizkessel helfen sparen und schaffen Unabhängigkeit

Die Idee liegt auf der Hand: Warum soll die im Kachelofen ohnehin vorhandene Energie nicht noch besser genutzt werden? Oder anders gefragt: Warum soll der Kachelofen neben der Strahlungswärme nicht auch gleichzeitig warmes Wasser für eine Zentralheizung und das Bad liefern? Immer mehr Kachelofenfreunde interessiert diese Lösung insbesondere dann, wenn von zukunftsorientierten Heiz-Konzepten für die Niedrigenergiebauweise die Rede ist. Denn man könnte ein ganzes Haus beheizen, oder die vorhandene Zentralheizung unterstützen. Der Kachelofen mit Kesselteil steht im Wohnraum, andere, entfernt liegende Räume werden mit Hilfe von Heizkörpern oder Wandheizflächen vom Kachelofen mitbedient, genauso wie die Warmwasserversorgung. Technisch ist das kein Problem im Gegenteil: es gibt praktisch für alle denkbaren Fälle entsprechende Konzepte. Denn jedes Haus, jede Familie, erst recht Lebensgewohnheiten, bedürfen jeweils individueller Lösungen. Dabei haben alle Konzepte die Grundidee Holzbrandfeuerungen für Kachelöfen als Energielieferant einzusetzen gemeinsam.

Klassischer Strahlungsofen mit zuschaltbarem Heizwasseranteil

Das Konzept vereinigt den klassischen Strahlungsofen (Kachelofen oder Heizkamin) mit der Möglichkeit der Heizwassergewinnung. Auf den Kachelofeneinsatz wird ein Wasserwärmetauscher aufgesetzt. Für den klassischen Strahlungsofen wird jedoch zusätzlich eine keramische Nachheizfläche benötigt. Diese kann dem Wärmetauscher nicht nachgeschalten werden, da die Heizgastemperaturen zu gering sind. Über eine Umschaltklappe vor dem Schornstein können die Heizgase durch den Wasserwärmetauscher oder alternativ durch das keramische Zugsystem strömen: zusätzliche Strahlungswärme über die erwärmte Speichermasse oder Heizwasser für den Pufferspeicher. Während des Abbrandes sorgt die permanente Abwärme des Heizeinsatzes in beiden Betriebsweisen für eine ausreichende Erwärmung der Ofenverkleidung. Bis zu 40% der nutzbaren Wärmemenge können in Heizwasser umgewandelt werden. Liegt eine Gebäudesituation bei der über 60% der Wohnbereiche über die direkte Abwärme Kachelofens beheizt werden können, ist eine Kachelofenheizung möglich.

Grundofen und Wärmetauscher

Heizen eines Niedrigenergiehaus nur noch mit Holz- und Strahlungswärme! CO² neutral mit regenerativen Energien – Gesunde Strahlungswärme. Mit dieser Anlage entsteht in Verbindung einer zu empfehlenden Sonnenkollektoranlage sowie einen Pufferspeicher ein Gesamtheizsystem, welches von Energiekrisen weitgehend unabhängig macht. Geld sparend und umweltschonend. Strahlungswärme ist das typische Merkmal eines Grundofens. Baubiologisch empfohlen. Grundöfen gibt es in vielen Größen und Ausführungen. Sie sind absolut sicher, mit eingebautem Überhitzungsschutz (stromunabhängig), das verhindert Bedienungsfehler, leicht zu bedienen, nur eine Umschaltung für Wärmeenergie zum Grundofen oder zum Wärmetauscher. Der raumluftunabhängige Betrieb ist ebenfalls problemlos möglich.

Heizen mit Holz ist wirtschaftlich und umweltgerecht

 Heizen mit Holz macht unabhängig von Öl und Gas. Die Grafik zeigt daß Holz zudem noch immer ein preiswerter Brennstoff ist. Als nachwachsender Rohstoff ist er zudem umweltgerecht. Braucht Öl und Gas Millionen von Jahren um „nachzuwachsen“ erreicht Holz, je nach Art bereits nach 10 Jahren sein verwertbares Alter. Außerdem findet man Holz in Deutschland praktisch vor der Haustüre. Zusammenfassung:

Der Kachelofen in Verbindung mit einem Warmwassertauscher

  • spart Heizkosten durch Unterstützung des Heizsystems
  • erzielt hohe Wirkungsgrade (abhängig vom gewählten System)
  • ist hervorragend geeignet für Niedrigenergiehäuser und als Ergänzung zur Solartechnik des Hauses
  • ist leicht und sicher zu bedienen
  • schafft Unabhängigkeit von Öl und Gas.


Ofenhaus Schleicher

Die Freunde schöner Öfen